Unsere Hunde

Kanaan-Hunde

Luca

Revelation Lev Adin at Spitzville
*14.02.2020

Auf der Suche nach einem Rüden für unsere Zuchtziele für diese besondere Rasse wurden wir auf den ersten Wurf von Cynthia Dodson und David Golden (Revelation Knaani Canaan Dogs) in den USA aufmerksam. Cynthia und David besitzen mit ihrem Avi nicht nur den derzeit erfolgreichsten Kanaan-Hund in den USA, sondern mit seiner Schwester Anni und Vino, der aus Isabella Zirris bekanntem Kennel „Velikayas“ in Italien stammt, zwei weitere exzellente Vertreter der Rasse. Was uns an Cynthias und Davids Zucht auch besonders gut gefällt, ist die Liebe und Fürsorge, mit der sie ihre Welpen aufziehen, und das umfassende Programm, mit dem sie ihre Welpen schon in den ersten 12 Wochen auf das spätere Leben vorbereiten. (Zu „Puppy Culture“ hier mehr.) Schnell wurde deutlich, dass die Welpen aus Anni & Vino nicht nur durch ihren Körperbau und die schöne Bewegung, sondern auch vom Wesen her bestachen.

Zudem sind beide Elterntiere frei von allen bekannten genetischen Erkrankungen einschließlich der Degenerativen Myelopathie, die in ihren Weg in einen recht hohen Anteil der Zuchtrasse gefunden hat und die wir alle mit der Zeit zu eliminieren versuchen. Luca ist tatsächlich ein außergewöhnlich vitaler und offen-freundlicher Vertreter seiner Rasse. Er ist zuhause sehr anhänglich und verspielt und beschwert sich unüberhörbar, wenn er Besucher nicht umgehend persönlich begrüßen kann, sobald sie unser Haus betreten.

Auch außerhalb des eigenen Territoriums ist er grundsätzlich neugierig und offen, bleibt dabei aber stets kritisch und beobachtet sehr genau. Luca liebt es, durch hohes Gras zu laufen, am liebsten, wenn es feucht oder nass ist. Auch größere runde Dinge, die schon mal auf Feldwegen rumliegen, findet er toll; so toll, dass er sich drin wälzt, wenn wir nicht aufpassen. (Das anschließende Bad gefällt ihm dann weniger, erträgt er aber mit Fassung.)

Lucy

Chanco’s Lucy
*20.12.2018

Lucy war unser erster Kanaan-Hund und gleich die volle Herausforderung: höchst wachsam und anfangs skeptisch, mit ausgeprägtem Ausweichinstinkt und Territorialverhalten – wie man sich einen Hund vorstellt, der frisch aus der Wüste zum Menschen gekommen ist und seinen Weg im Umgang mit allem, was in dessen Umfeld vor sich geht, erst einmal finden muss. Zugleich war Lucy mit uns sofort bedingungslos verbunden und meinte daher umso mehr, dass es ihre Aufgabe sei, mit allen Sinnen und aller Energie auf uns aufzupassen; was natürlich mitunter mehr Stress für sie erzeugte, als gut für sie war. Wir mussten mit ihr intensiver als mit jedem anderen Hund lernen, welche Art von Situation wir ihr zutrauen konnten, und in welcher Dosierung. Zu einem fürsorglichen Umgang mit Lucy gehört auch, sie selbst bestimmen zu lassen, ob sie mit jemandem (oder etwas) in Kontakt gehen will und wie viel Zeit sie dafür braucht. Die Belohnung: eine unglaublich anhängliche und liebevolle Hündin, die inzwischen sehr gerne den Kontakt auch mit Menschen sucht, die sie noch nicht so gut kennt.